FARBEN AUS STEIN


Die verborgenen Farben der Berge


Die Farben der Berge begleiten uns auf Schritt und Tritt. In den Gesteinen der Alpen verbergen sich unzählige Farbtöne – Ocker, Rot, Grün, Grau oder Schwarz. Gemeinsam machen wir sie sichtbar.

Während zwei Tagen sammeln wir Gesteine in der Region Albula und verwandeln sie Schritt für Schritt in feine mineralische Pigmente. Vom Fundort über das Zerkleinern und Mahlen bis zum fertigen Farbpulver entsteht ein unmittelbarer Bezug zwischen Landschaft, Material und Farbe.

Die selbst gewonnenen Pigmente werden in kleinen Gläsern mit nach Hause genommen und bilden die Grundlage für den weiterführenden Workshop «Wasserfarben herstellen aus den Pigmenten der Berge».

Der Workshop richtet sich an alle, die Freude an Natur, Geologie, Farben, Kunst und traditionellem Handwerk haben. Vorkenntnisse sind keine erforderlich.

Kursleitung:  Flor Boaglio (Kunstvermittlerin)
Andi Triet (Mineralienexperte)

Kurszeiten: Samstag, 26. September 2026 | 09.15–16.45 Uhr
Sonntag, 27. September 2026 | 09.15–16.45 Uhr
Kurskosten: CHF 420.– inkl. Material
Ort: Associaziun Center d'Art e Cultura Alvra
Veia da Scola 7, 7451 Alvaschein
Anmeldung: info@acaca.ch


CYANOTYPIE – PFLANZEN IN BLAU


Workshop mit der Künstlerin Shaun Dziedzic


Cyanotypie ist eines der ältesten fotografischen Druckverfahren. Durch das Zusammenspiel von Licht, Pflanzen und einer lichtempfindlichen Lösung entstehen einzigartige Bilder in den charakteristischen Blautönen der Cyanotypie.

In diesem zweistündigen Workshop gestaltest du mit heimischen Pflanzen deine eigenen Cyanotypien und entdeckst spielerisch das Zusammenspiel von Licht und Schatten. Dabei entstehen überraschende und einzigartige Drucke – ganz ohne Vorkenntnisse.

Kursleitung: Shaun Dziedzic (Künstlerin)
Kurszeit: Samstag, 5. September 2026 | 13.30–15.30 Uhr
Preis: 85 CHF
Ort: Associaziun Center d'Art e Cultura Alvra, Veia da Scola 7, 7451 Alvaschein



FIRST THE CUT AND THEN THE GROWTH


30. Juni – 3. Oktober 2026
Kuratiert durch Giannina Mosimann

Vroni von Manz
Veronika Moshnikova
Philip Spring

Wie in der Natur schafft auch hier der Rückschnitt Raum für Neues: First the cut and then the growth erzählt von Wandel, Erneuerung und Wachstum durch drei Positionen der zeitgenössischen Kunst.

Vernissagen 15. und 22. Juli: Workshop Kunstschaffen mit Kindern durch Philip Spring während der Viva la strada, Kunstvermittlung durch Kuratorin Giannina Mosimann und Apéro in Café Pesko.

Galerie Pesko
Öffnungszeiten: gemäss Pesko Ladenöffnungszeiten
Ort: Voa Principala 56, 7078 Lenzerheide
Kontakt: info@pesko.ch

Der Blaufärberkurs mit Matteo Gehringer geht in die zweite Runde


Samstag und Sontag dem 22. & 23. Mai 2027


Sei dabei und tauche ein in ein jahrhundertealtes Handwerk! Mit Holzmodeln oder Schablonen entstehen leuchtend weiße Muster auf indigoblauem Stoff. Matteo Gehringer vermittelt die Technik des Blaudrucks – von der Rezeptur der Küppe bis zum Färben eigener Textilien. Ein Kurs für alle, die mit den Händen gestalten und altes Wissen lebendig halten möchten.

Daten:            
Samstag 20.6.26 von 9:00–17:00
Sonntag 21.6.26 von 9:00–16:00

Kurskosten:
300 CHF + 80 CHF Materialkosten

Ort:
Kunst- und Kulturzentrum Alvra
Veia da Scola 7, Alvaschein

Anmeldung: info@acaca.ch
frühzeitige Anmeldung empfohlen

Entdecke die Freude am Malspiel!


Wir laden Kinder, Jugendliche und Erwachsene herzlich ein, das Malspiel nach Arno Stern in Alvaschein zu erleben. Jeden Mittwoch von 16:15 bis 17:45 Uhr öffnet der Malort im ACACA seine Türen und bietet eine einzigartige Gelegenheit, die eigene Kreativität frei und spontan auszudrücken.

Was ist das Malspiel? Das Malspiel wurde von Arno Stern entwickelt, um jedem Menschen die Möglichkeit zu geben, die Freude am Malen zu entdecken und sich selbst in einem geschützten Raum kreativ zu entfalten. Hier steht nicht das fertige Bild im Vordergrund, sondern der Prozess des Malens selbst. In einer wertfreien Umgebung und mit der behutsamen Unterstützung der Maldienerin Sabrina Baselgia können die Teilnehmenden tief in ihre eigene kreative Welt eintauchen.

Warum am Malspiel teilnehmen? Fördert Spontanität, Kreativität und Selbstwirksamkeit: Das Malspiel ermutigt, ohne Druck von Bewertungen oder Vergleichen zu malen. Stärkt die Konzentrationsfähigkeit: Kinder und Erwachsene können ihre kreative Energie fokussiert einsetzen. Erleben Sie Freude am kreativen Tun: Ohne Zielsetzungen – einfach nur malen und genießen!

Lassen Sie sich von der Magie des Malspiels verzaubern und entdecken Sie Ihre eigene Kreativität neu. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Wann:  
Jeden Mittwoch, 16:15 – 17:45 Uhr

Wo:
ACACA – Kunst und Kulturzentrum Albula, Veia da Scola 7, Alvaschein
Kosten:
CHF 390.- pro Semester (CHF 780.- pro Jahr) – das entspricht CHF 20.- pro Sitzung (90 Min.)

Verpflichtung:
Einstieg jederzeit möglich für mindestens ein Semester, idealerweise ein Jahr, um die nötige Tiefe und Freiheit im kreativen Prozess zu erleben.

Gruppengröße:
Maximal 15 Teilnehmende, altersgemischt

Anmeldung und weitere Informationen:
Sabrina Baselgia, info@acaca.ch, Veia da Scola 7, Alvaschein


Die ACACA ediziun ist eine jährlich entstehende Editionsreihe des Associaziun Center d’Art e Cultura Alvra. Sie bringt künstlerische Positionen in eine zugängliche, reproduzierbare Form und schafft zugleich eine direkte Verbindung zwischen künstlerischer Praxis, regionalem Kontext und Öffentlichkeit.

Jede Edition entsteht in enger Zusammenarbeit mit eingeladenen Kunstschaffenden, oft ausgehend von Projekten, Aufenthalten oder spezifischen Fragestellungen, die sich aus dem Kontext von ACACA heraus entwickeln. Die Arbeiten werden als limitierte Auflagen produziert und verbinden konzeptuelle Ansätze mit handwerklicher Präzision.

Die ediziun versteht sich dabei nicht als Reproduktion bestehender Werke, sondern als eigenständiges Format: als Übersetzung künstlerischer Prozesse in eine Form, die Sammlung, Weitergabe und Verbreitung ermöglicht. Sie bildet eine Schnittstelle zwischen künstlerischer Forschung, Produktion und Öffentlichkeit. Gleichzeitig ist die Edition ein wesentliches Instrument zur Unterstützung der Tätigkeit von ACACA. Mit dem Erwerb einer Arbeit wird nicht nur ein künstlerisches Werk zugänglich, sondern auch die Weiterentwicklung von Projekten, Residenzen und kulturellen Initiativen im ländlichen Raum ermöglicht.




Das Residency-Programm «Artistas an Residenza» des Associaziun Center d‘Art e Cultura Alvra (ACACA) versteht sich als Ort für konzentrierte künstlerische Arbeit im ländlichen Raum. In Alvaschein, fern von urbaner Verdichtung und Beschleunigung, entsteht ein Arbeitskontext, der Reduktion, Fokus und Vertiefung ermöglicht.

ACACA bietet keinen Rückzugsort im klassischen Sinn, sondern einen bewusst gesetzten Gegenpol: einen Ort, an dem Zeit, Material und Umgebung in eine direkte, unverstellte Beziehung treten. Die Residenz richtet sich an Künstler:innen, die bereit sind, ihre Praxis unter veränderten Bedingungen zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht nicht die Produktion von fertigen Werken,
sondern der Prozess – das Verschieben von Grenzen, das Öffnen neuer Richtungen und das Vertiefen bestehender Fragestellungen. Gleichzeitig ist ACACA im lokalen Kontext verankert. Der Austausch mit Handwerker:innen, der Dialog mit der Landschaft sowie die Einbindung in die soziale und kulturelle Struktur der Region sind
integrale Bestandteile des Programms. So entsteht ein Arbeitsraum, in dem sich künstlerische Praxis zwischen Isolation und Verbindung bewegt – zwischen individueller Recherche und kollektiver Erfahrung. Die bisherigen Aufenthalte zeigen, dass gerade diese Spannung produktiv wird: Neue Medien werden erschlossen, Arbeitsweisen erweitert und unerwartete Verbindungen zwischen Kunst, Ort und
Material sichtbar.

Vision

ACACA versteht «Artistas an Residenza» als langfristige Plattform
für zeitgenössische Kunst im ländlichen Raum. Ziel ist es, einen Ort
zu etablieren, an dem künstlerische Prozesse nicht beschleunigt,
sondern vertieft werden – und an dem sich neue Formen der Zusammenarbeit
zwischen Kunst, Handwerk und Gesellschaft entwickel
können.


ACACA – fanestra d’advent nimmt eine bestehende Dorfpraxis in  Alvaschein als Ausgangspunkt und verschiebt sie in einen künstlerischen Kontext. Während der Adventszeit entstehen im Ort Fenster, die sich zu einem begehbaren Kalender verbinden. ACACA versteht dieses Format nicht als dekorative Tradition, sondern als räumliche und zeitliche Struktur, die künstlerisch aktiviert werden kann.

Seit 2021 werden gezielt Künstler:innen eingeladen, ortsspezifische Interventionen zu entwickeln. Das Fenster wird dabei als Schnittstelle gelesen: zwischen Innen und Aussen, zwischen individuellem Raum und kollektiver Wahrnehmung, zwischen Alltagsstruktur und künstlerischer Setzung.

Der 21. Dezember – die Wintersonnenwende – bildet den zentralen Bezugspunkt. Der kürzeste Tag des Jahres markiert einen Moment maximaler Verdichtung: Dunkelheit erreicht ihren Höhepunkt und kippt zugleich in die Wiederkehr des Lichts. Dieser Übergang dient nicht als Motiv, sondern als strukturelle Grundlage der Arbeiten. Die Projekte entstehen im Spannungsfeld von öffentlichem Raum, sozialem Kontext und künstlerischer Praxis. Sie sind temporär, ortsspezifisch und in eine bestehende Dorfstruktur eingebettet, ohne sich ihr zu unterordnen. Dabei entstehen Formate, die sich zwischen Installation, Performance und kollektiver Handlung bewegen.

ACACA – fanestra d’advent versteht sich als Plattform für künstlerische Arbeiten im öffentlichen Raum, die aus einem lokalen Kontext heraus entwickelt werden und über diesen hinausweisen. Ziel ist es, Positionen zu zeigen, die formal und inhaltlich präzise arbeiten und den Ort nicht illustrieren, sondern transformieren









Die Associaziun Center d’Art e Cultura Alvra hat sich am 1. Januar 2021 gegründet und die Schulanlage Alvaschein, welche seit 2009 nicht mehr in Betrieb ist, dient als Vereinssitz und Wirkungsort.

Die Ziele des Vereins sind die künstlerische und gestalterische Vitalisierung der Region, die Vermittlung von Kunst, Kunsthandwerk und Gestaltung, die Förderung von sozialer, ökologischer und kultureller Nachhaltigkeit, die Ermöglichung von kulturellem Austausch und der Zugang aller Bevölkerungsgruppen.

Der Verein bietet ein vielfältiges Angebot an Kursen, Weiterbildungen, Workshops und Veranstaltungen im Bereich Kunst und Gestaltung und lebt von Begegnungen. Die Begegnung von Menschen unterschiedlichen Alters und Horizonts. Die Begegnung zwischen Sprachen, Traditionen und Kulturen. Die Begegnung zwischen Disziplinen und Ideen. Es soll ein Ort des Willkommens und des Austauschs geschaffen werden, der das Entstehen neuer Ideen und Synergien begünstigt.

Mail: info@acaca.ch

Instagram: antupada_acaca



Veia da Scola 7,
7451 Alvaschein


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Andrin Willi ist in Surses aufgewachsen und gilt als einer der «profiliertesten Gastrojournalisten des Landes» (WoZ), als Gastronomieexperte, der vom «Essen besessen» ist (Tagesanzeiger). Der ausgebildete Hotelier, Netzwerker, Kunstliebhaber und ehemalige Chefredakteur ist Autor diverser Bücher und Reportagen. Als Epicurean-Consultant berät er namhafte Firmen, Hotels und Gastronomen: andrinwilli.com




Simon Zogg (*1993 in Graubünden) ist Lehrer, bildender Künstler und seit vielen Jahren in der Region Albula verwurzelt. Im Nido del Lupo in Alvaneu begleitet er Jugendliche in ihrer Entwicklung mit einer offenen, respektvollen und naturverbundenen Pädagogik. Als Co-Präsident des Vereins Grain Circle in Chur engagiert er sich zudem für kulturelle Projekte, die gemeinschaftliches Denken und kreatives Arbeiten fördern. In seiner künstlerischen Praxis arbeitet er mit Zeichnung, Fotografie und Materialstudien und untersucht Ausdrucksformen, die Natur, Wahrnehmung und menschliches Zusammenleben neu miteinander verbinden. Mit seiner Erfahrung im Bildungs- und Kulturbereich, seinem feinen Gespür für soziale Räume und seiner ruhigen, klaren Art ergänzt er den Vorstand von ACACA auf eine sehr stimmige Weise.




Mirko Baselgia (*1982 in Lantsch) macht Kunstwerke aus Holz, Gips, mineralischen Pigmenten, aus Harzen und vielen anderen natürlichen Materialien, die er in der Umgebung von seinem Atelier in Alvaschein findet. Inhaltlich geht es in seinen Werken oft um wiederkehrende (Natur-)Gesetze wie zum Beispiel die Tatsache des bedingten Entstehens oder das immer wiederkehrende Werden und das dazugehörende unausweichliche Vergehen. Auf der Suche nach einem geeigneten Lebens- und Arbeitsort durfte er 2021 in das ehemalige Schulhaus mit seiner Turnhalle in Alvaschein einziehen. Mit seinen Freunden Andrin Willi und Thomas Metzler gründete er 2021 den Verein ACACA um in der Region Albula künstlerisch und kulturell einen Beitrag leisten zu können.





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